Kondensatoren sind Bauelemente, die elektrische Ladungen bzw. elektrische Energie speichern.
Die einfachste Form eines Kondensators besteht aus zwei gegenüberliegenden Metallplatten. Dazwischen befindet sich ein Dielektrikum (Isolator).
Die Speicherkapazität des Kondensators ist die Kapazität C (engl. Capacity) mit der Maßeinheit Farad F (µF, nF oder pF).
Die Kapazität wird durch die Bauform bestimmt, C ist umso größer:
je größer die Plattenoberfläche (A)
je kleiner der Plattenabstand (d)
je besser das Dielektrikum (relative Dielektrizitätszahl εr)
Die Durchschlagsfestigkeit ist die höchste Spannung, die anliegen darf, darüber kommt zu einem Durchschlag durch das Dielektrikum.
Kondensatoren mit fester Kapazität
ungepolte Kondensatoren
Folienkondensator
Keramikkondensator (für hohe Frequenzen geeignet)
MLCC – Multilayer Ceramic Chip Capacitor
gepolte Kondensatoren
Elektrolytkondensator (hohe Kapazität, für niedrige Frequenzen)
Tantal-Elektrolytkondensatoren
Gold-Cap / Super-Cap
Kondensatoren mit veränderbarer Kapazität
Drehkondensatoren
Trimmkondensatoren
THD: Axial und Radial
SMD: Chip und V-Chip
Ein ungeladener Kondensator wirkt wie eine Verbindung.
Ein geladener Kondensator wirkt wie eine Sperre.
Die Ladezeit ist von den Größen des Kondensators und des Widerstandes abhängig.
3 Ziffern: Ziffer-Ziffer-Multiplikator, in pF (oft bei Keramikkondensatoren)
Zahl mit Dezimalpunkt: Wert in uF (oft bei Folienkondensatoren)
Buchstabe p oder n: Wert in pF bzw. nF
Großbuchstaben geben die Toleranz an (z.B. K: +-10%)
für Bezeichnungen